Unverhüllte Drohungen von Chinas Konsulat gegen die Show Shen Yun Chinese Spectacular

Konzertagentur in München unter Druck gesetzt
All-Areas-Magazine (Pressemitteilung) 13.03.2008


Foto: Shen Yun

Berlin – Seit dem erfolgreichen Start im Januar in der berühmten New York Radio City Hall touren zwei Gruppen der Divine Performing Arts mit der farbenprächtigen und liebevoll inszenierten Kulturshow Shen Yun durch die Welt. Sie wollen damit dem Publikum den Reichtum der traditionellen chinesischen Kultur nahe bringen. Viele der Künstler sind Praktizierende der spirituellen Bewegung Falun Gong, die in China von dem dortigen Regime seit 1999 bis heute gnadenlos verfolgt wird. Weltweit versuchen Diplomaten des Regimes Kulturschaffende und Politiker unter Druck zu setzen, um eine Aufführung von Shen Yun zu verhindern. Der jüngste Fall ereignete sich am 11. März in München.

Auf Wunsch des chinesischen Konsulats fand am 11. März 2008 ein Gespräch zwischen Chinas Vize-Konsularin Wang und Vertretern der von dem Veranstalter der Shen Yun-Show in Deutschland beauftragten Konzertagentur Tonicale statt. In diesem Gespräch machte die Konsularin darauf aufmerksam, dass der Falun Dafa Verein e.V. (Falun Dafa ist eine andere Bezeichnung für Falun Gong) einer der Veranstalter von Shen Yun sei. Falun Gong gilt trotz ihrer Friedlichkeit als Staatsfeind Nr. 1 der KPCh. Deshalb müssten Gruppierungen, die mit Shen Yun kooperierten, damit rechnen, dass sie keine chinesischen Geschäftspartner mehr finden würden. Dies sei, so die Vize-Konsularin, die einheitliche offizielle Position der chinesischen Regierung. Von daher sei es für die Agentur Tonicale angebracht, die Veranstaltung abzusagen. Dies lehnte die Agentur allerdings ab.

„Ich hab mir das Konzert in Frankfurt angeschaut und fand das sehr schön. In zwei Tanzszenen der Show wird die Verfolgung von Falun Gong thematisiert – in künstlerisch ästhetischer Art und Weise, als freie Meinungsäußerung völlig akzeptabel“, so die zuständige Mitarbeiterin von Tonicale. Dies bestätige auch eine Rezension in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

„Wir freuen uns sehr, dass jetzt auch in Deutschland Kulturschaffende den Mut gefunden haben, derartige Drohungen öffentlich zu machen. Intern haben wir diverse Hinweise vorliegen, dass auch andere Kulturschaffende in Deutschland derartige Drohungen erhalten haben, nur öffentlich machen wollte dies in Deutschland bisher leider niemand.“, kommentiert Yiyuan Zhou, Pressesprecherin von NTDTV Deutschland, dem zweiten Veranstalter der Show.

In anderen Ländern war man bisher weniger öffentlichkeitsscheu. So versuchte die chinesische Botschaft in Schweden am 25. Januar erfolglos, den Auftritt der Divine Performing Arts in der Stadt Linköping zu unterbinden. Die großen schwedischen Medien berichteten über den Vorfall. Am 28. Januar hielt der Stadtrat von Linköping eine Versammlung ab, um den Vorfall zu diskutieren. „Es ist vollkommen undenkbar, dass wir die Show absetzen. Ganz gleich, wer uns da anruft, wir lassen uns davon nicht beeindrucken“, sagte der Gemeindevorsitzende Paul Lindvall der regionalen schwedischen Zeitung „Corren“.

Ebenso empört reagierte das tschechische Fernsehen am 11. März, als der Moderator vor laufenden Kameras einen Brief der chinesischen Botschaft zeigte. Darin wurde der Sender aufgefordert, im Falle einer Einladung zum Chinese Spectacular diese Aufführung nicht zu besuchen. In einem Newsletter der chinesischen Botschaft auf der Eingangseite von Jia Hua Ton Xun wurde die lokale chinesische Gemeinde wegen des Falun Gong-Bezuges vor dem Besuch der Show gewarnt.

In Südkorea unterwarf sich der staatliche koreanische Fernsehsender KBS TV am 26. Februar dem Druck, den die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ausgeübt hatte. Man entschloss sich, der Shen Yun-Show, die im KBS Theater in Busan geplant war, den Auftritt zu verwehren. Das geschah nach einer erfolgreichen Aufführung am 22. Februar in Seoul. Der deutsche Botschafter in Seoul, Dr. Norbert Baas, besuchte die dortige Show gemeinsam mit seiner Frau und sagte laut Epoch Times: „Das gesamte Programm ist sehr gut. Es ist großartig!“

In Duisburg wurden die ortsansässigen Chinesen laut einer Aussage eines Studenten im WDR Fernsehen vom chinesischen Konsulat unter Androhung von Folgen bei der Heimkehr nach China aufgefordert, der Show fernzubleiben.

Weitere Fälle zu diesem Thema finden sie unter
http://www.shenyun.de/item/178/30 in unserer Presseinfo vom 11.02.08.

 

Tourdaten:

14.03.08 Berlin
15.03.08 Berlin
16.03.08 Berlin
17.03.08 Hamburg
20.03.08 S-Stockholm
24.03.08 S-Stockholm
25.03.08 S-Stockholm
26.03.08 S-Stockholm
27.03.08 S-Linköping
30.03.08 FIN-Tampere
31.03.08 FIN-Tampere
07.04.08 RO-Bukarest
08.04.08 RO-Bukarest
15.04.08 I-Assago (Mailand)
16.04.08 I-Assago (Mailand)
18.04.08 München
19.04.08 München

Ausführliche Informationen (Termine/Venues) im:
All-Areas-Magazine [Kalender]

Presse-Kontakt:
SHEN YUN CHINESE SPECTACULAR
Frau Hong Zhang
Email: Hong.Zhang@shenyun.de
Mobil: 0176-26908348

„Shen Yun – Chinese Spectacular“
Die weltgrößte chinesische Bühnenshow zum chinesischen Neujahr geht auf Welttournee. „Shen Yun – Chinese Spectacular“, eine originale Produktion aus New York mit Live-Orchester, kommt nach 15 erfolgreichen Aufführungen an der berühmten New Yorker Radio City Hall direkt nach Europa.

Divine Performing Arts, ein Ensemble von Auslandschinesen, zeigt die seit Jahrtausenden überlieferte Kultur des alten China in faszinierenden historischen Kostümen. Ein Genuss für Augen und Ohren, für Geist und Seele. Was im kommunistischen China zerstört wurde, hier erwacht es wieder zum Leben. Eine inspirierende Welt der Heldenlegenden und religiösen Geschichten von gestern bis heute, mit traditionellen Tänzen und einzigartiger Musik entfaltet sich. Voller fernöstlicher weiblicher Anmut und männlicher Kraft.

Ein Fest der alten Tugenden wie Ehrlichkeit und Toleranz, Loyalität und Respekt vor den Göttern, verpackt in atemberaubender Schönheit. Allein die in digitaler Technik gezauberten riesigen Bühnenbilder mit malerischen Landschaften und Farbigkeiten und wechselnden Wolkenformationen überzeugen. Hier waren nicht nur Profis am Werk, sondern Liebhaber in des Wortes bestem Sinn.

Der chinesische Tanz beinhaltet zudem die Essenz der von den alten Chinesen als göttlich bezeichneten Kultur. Nach Ansicht der Chinesen sollte der klassische Tanz imstande sein, die Schicht des Nebels der Illusionen, der die Menschen in dieser Welt umgibt, zu durchdringen um die gutherzige Natur in den Herzen der Zuschauer zu berühren. Der chinesische Tanz soll die Zuschauer dazu bringen, über das Leben und den Sinn des Lebens nachzudenken und sie zu einem positiveren Lebensgefühl führen. Dass dies auf angenehme Weise geschieht, dafür sorgen die Tänzer mit ihrem tiefen Verständnis und ihrer großen künstlerischen Ausdruckskraft in den kleinsten Gesten.

Offizielle SHEN YUN Website:
http://www.shenyun.de

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